Milbenallergie
Milben
Milben sind mikroskopisch kleine Tiere, deren Größe bei 0,15 mm liegt. Sie sind unsichtbar für unser normales Auge. Ihre Lebensdauer kann 2 bis 3 Monate betragen.
Faktoren, die hauptsächlich ihre Entwicklung fördern, sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum. Ihre Entwicklung ist bedeutend stärker bei Temperaturen zwischen 20 und 30°C und 75% Luftfeuchtigkeit.
Diese Eigenschaften erklären die Maßnahmen, die zu Verminderung ihrer Vermehrung führen: regelmäßig lüften (um die Luftfeuchtigkeit zu entlassen) und eine Temperatur zwischen 18 und 20°C halten.
Milben ernähren sich von Abfällen von menschlicher oder tierischer Haut, sowie von Nahrungsabfällen.
Ihre Vermehrung ist im Frühjahr und im Herbst besonders stark. Allerdings gibt es über 1600 Metern so gut wie keine Milben.
Herkunft und Anzeichen der Milbenallergie
In der Hinterlassenschaft der Milben befinden sich Proteine, die bei Inhalation zu Allergien führen können.
Die Milben sind, mit den Pollen der Gräser, eine der ersten Ursachen für allergische Nasenschleimhautentzündungen, die sich zumeist durch wiederholtes Niesen, tropfende und verstopfte Nase bemerkbar machen.
Die Gefahr dieser Art der allergischen Nasenschleimhautentzündung ist, dass sie zu Asthma führen kann: Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation zeigt, dass eine Konzentration von 10 µg/g Milben in der Matratze das Asthmarisiko um das fünffache vor dem Alter von 11 Jahren verstärkt, sofern beide Eltern Allergiker sind.
Der Kampf gegen durch die Luft transportierten Allergien, ausgelöst durch Milben, erfordert einige Maßnahmen: Reduzierung der Luftfeuchtigkeit im Zimmer, Antimilben-Decken, und andere Maßnahmen zur Verminderung der Allergen-Konzentration in der Luft. In jedem Fall ist ein Besuch beim Allergologen unvermeidbar, um eine Allergie zu diagnostizieren und eine angemessene Behandlung einzuleiten.
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